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Denkmäler und Gebäude

Bleibende Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen lassen sich in der Veluwe überall entdecken. Vielerorts ist die ruhmreiche Vergangenheit in Form von Denkmälern und beeindruckenden Gebäuden noch ganz oder teilweise erhalten. Das macht die Veluwe zu einer idyllischen Kulisse für eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.

Radio Kootwijk

„Kathedrale", „Mastodont" oder ganz einfach „Gebäude A": Dies sind nur einige der Namen, die das ehemalige Sendergebäude von Radio Kootwijk hat. Ab 1928 wurden aus diesem monumentalen Gebäude die drahtlosen Verbindungen mit den niederländischen Kolonien in Indonesien ermöglicht. Nach den legendären Worten „Hallo Bandoeng" von der damaligen Königin Wilhelmina konnten die Niederländer direkt mit Indonesien sprechen.

 

Von Sendeturm bis Satellit
Seit diesen Radiokontakten aus der malerisch gelegenen „Kathedrale" in dem Veluwer Dörfchen Kootwijk hat sich viel verändert. Nicht nur die Veluwer Landschaft hat sich in den vergangenen 100 Jahren gewandelt, auch unsere Kommunikationsmittel sehen heute anders aus. Wir sms-en, chatten, mailen und telefonieren über Satelliten. Dieselben Satelliten senden Signale aus, mit denen wir ein Global Positioning System (GPS) empfangen. Diese Signale erzählen uns, wo wir uns befinden: in der Kathedrale, in Radio Kootwijk!

Hotel De Wereld

Schon 1669 war Jacob Meijnsen Inhaber eines Gasthofs vor dem Wageninger Stadttor. Aus jener Zeit gibt es erste Nachweise für die Existenz von „De Waerelt", einem Rastplatz für jeden Holländer, der ostwärts zog. Einer Haltestelle des Dampfzugs von Utrecht nach Arnheim.

 

Einem schicken Hotel beispielsweise für die vornehmen Gäste der Universität von Wageningen. Und 1945 der Ort, an dem die Kapitulation der deutschen Besatzungsmächte zur Tatsache wurde.

Das durch den Krieg und Verwahrlosung heruntergekommene Hotel wurde 1975 nach einer gründlichen Restaurierung als Büro und Aktionsraum des Studium Generale der Universität in Betrieb genommen. Seither spielt Hotel de Wereld jedes Jahr eine zentrale Rolle bei den Feiern zum 5. Mai.

Kriegsdenkmäler

Die vielen Kriegsdenkmäler in der Veluwe erinnern an die Zeit, an der diese Region unter dem Zweiten Weltkrieg zu leiden hatte.


In Beekbergen liegt an der Straße Richtung Arnheim De Woeste Hoeve - zur Erinnerung an die 117 Niederländer, die dort am 8. März 1945 nach einem Anschlag auf den SS-Führer Rauter erschossen wurden.


In Ede findet sich auf der Eder Heide das belgische Flüchtlingsdenkmal zu Erinnerung an das belgische Flüchtlingslager im Zweiten Weltkrieg.
In Nunspeet gibt es mehrere Denkmäler, und in Loenen liegt auf dem Ehrenfeld der Ehrenfriedhof für niederländische Kriegsopfer. In Oosterbeek bittet das Airborne Museum zum Besuch und erinnert an die Landung der ersten britischen Luftlandungsdivision während der Schlacht um Arnheim im September 1944. „Het Verscholen Dorp" (Das versteckte Dorf) in Vierhouten ist ein nachgebautes Dorf für Widerstandskämpfer aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieses Denkmal besteht aus drei Hütten und einem Gedenkmodell. An dieser Stelle befand sich einst ein Dorf für Widerstandskämpfer. Eine Infotafel hält Hintergrundinformationen bereit. In der Umgebung dieses Dorfes wurden außerdem ein Findling und zwei Gedenksteine aufgestellt.
Die Stadt Wageningen ist wegen ihrer Rolle im Zweiten Weltkrieg bekannt. Im Mai 1945 wurde im Hotel de Wereld die Kapitulation unterzeichnet. In der Stadt befinden sich verschiedene Denkmäler u.a. das Denkmal der Gefallenen 1940-1945, das Nationale Befreiungsdenkmal und das Nationale Befreiungsfenster.

Mühlen

Typisch holländisch: Windmühlen gehören zu den Niederlanden wie der Käse. In der Veluwe gibt es rund 30 Mühlen, die größtenteils noch in Betrieb sind und/oder besichtigt werden können. Wassermühlen, Kornmühlen, Galeriemühlen und sogar eine noch in Betrieb befindliche Papierwassermühle laden zum Besuch ein.
 

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